Termine

06.05.23 | Kirche und Kloster Oberalteich

Samstag, 6.5.2023, 14.00 – 15.30 Uhr
Führung durch StD.a.D. Hans Neueder, Bogen
Kirche und Kloster Oberalteich

Treffpunkt: Klosterhof | Selbstfahrer

Nachdem sich der Hist. Verein bei der Konservierung der in der Klosterkirche befindlichen Alberti-Tafeln engagieren wird, nimmt er dies zum Anlass Kirche und Kloster Oberalteich zu besuchen. Hans Neueder, der derzeit wohl beste Kenner von Kirche und Kloster Oberalteich, wird im Rahmen der Führung vor Ort unterschiedliche Aspekte ansprechen.

27.04.23 | Jahreshauptversammlung - Einladung

Donnerstag, den 27. April 2023, 19.00 Uhr

Gäubodenmuseum, Fraunhoferstr. 23, 94315 Straubing

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Feststellung der Stimmliste
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden über das Vereinsjahr 2022
  4. Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer über das Vereinsjahr 2022
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Anträge
  7. Mitteilungen und Verschiedenes

Anträge sind bis spätestens acht Tage vor der Mitgliederhaupt-versammlung schriftlich und mit Begründung im Sekretariat (Fraunhoferstraße 23, 94315 Straubing) einzureichen.

 

25.03.23 | 100 Jahre Kloster Windberg

Samstag, 25.3.2023, 14.00 – 15.30 Uhr
Führung durch H.H. Abt Hermann Josef Kugler, Kloster Windberg
100 Jahre Kloster Windberg

Treffpunkt: Kloster Windberg – Innenhof | Selbstfahrer

2021/ 2022 erinnerte das Kulturhistorische Museum von Magdeburg an den 900 Jahre bestehenden Orden der Prämonstratenser, den Norbert von Xanten, Erzbischof Magdeburgs von 1126 bis 1134, 1120 begründete und dessen Geschichte bis in die heutige Zeit andauert. So feiert das Kloster Windberg im Landkreis Straubing-Bogen, welches 1923 von niederländischen Prämonstratensern wiederbesiedelt wurde, im kommenden Jahr mit Festgottesdiensten, einer Sonderausstellung (ab 8.9.2023) sowie weiteren Veranstaltungen die Wiederbesiedlung vor 100 Jahren. Der Historische Verein für Straubing und Umgebung e.V. nutzt dieses Jubiläum zum Besuch des Klosters, wo H.H. Abt Hermann Josef Kugler den Teilnehmern Kloster und Kirche näherbringen wird.

15.03.23 | Eremiten im barocken Bayern

Mittwoch, 15.3.2023, 19.30 Uhr
Vortrag von Dr. Dr. Georg Werner, Arzt, Kulturwissenschaftler, Ethnologe
Eremiten im barocken Bayern

Eremiten gehörten im heutigen Freistaat lange zur Alltagskultur. Allein im Landkreis Straubing – Bogen bestanden bis zur Säkularisation 15 verschiedene Klausen. Durch ihre Tätigkeit an Wallfahrtsorten prägten sie das religiöse Leben mit und waren manchmal durch den gehaltenen Schulunterricht häufig die einzige Bildungsinstitution im Dorf. Doch stimmen unsere romantischen Vorstellungen vom Einsiedlertum? Wer waren diese Laien, die außerhalb von Klöstern in der Nachfolge Christi leben wollten? Dr. Dr. Georg Werner geht auf die in seinem Buch „Eremiten im barocken Bayern“ beschriebene bayerische Entwicklung ein und beschreibt beispielhaft Einzelschicksale von Waldbrüdern.

16.02.23 | Kirchroth - Gemeinde zwischen Donau und Wald

Donnerstag, 16.2.2023, 19.30 Uhr
Vortrag von Johann Gold, Erwin Hahn und Karl Stecher, alle Kirchroth
Kirchroth - Gemeinde zwischen Donau und Wald

Veranstaltungsort: Gäubodenmuseum

2018 legte ein Autorenteam, bestehend aus Johann Gold, Erwin Hahn, Albert Schmid und Karl Stecher, eine neue verfasste Ortschronik von Kirchroth vor, die die mehr als siebentausendjährige Geschichte eines bedeutenden Siedlungsraumes im Donautal zwischen den Städten Straubing und Wörth zum Inhalt hat. In Art eines schön gestalteten Lesebuchs gibt es Auskunft über Vor- und Frühgeschichte, Natur- und Siedlungsraum, Besitz- und Herrschaftsverhältnisse, Selbstverwaltung und Daseinsvorsorge der Gemeinden, Pfarr-, Kirchen- und Schulgeschichte sowie Kriegsereignisse und Berichte von Zeitzeugen über das dörfliche Leben.

Im Wechsel werden die Autoren Johann Gold, Erwin Hahn und Karl Stecher auszugsweise über die Ergebnisse Ihrer 30-jährigen Spurensuche und Forschung zur Geschichte ihrer Heimatgemeinde berichten.
 

26.01.23 | Bairisch global. Ulrich Schmidl als Phänomen der ...

Donnerstag, 26.1.2023, 19.30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Augsburg
Bairisch global. Ulrich Schmidl als Phänomen der Sprach- und Druckgeschichte

Veranstaltungsort: Gäubodenmuseum

Als literarisches Werk ist Ulrich Schmidls autobiographischer Reisebericht aufzufassen, der rasch in den Druck gelangt und durchaus als Long- und Bestseller, versehen mit einem ansprechenden Bildprogramm, Furore macht. Darin dokumentiert er nicht nur geographische und ethnographische Beobachtungen zu Argentinien und Paraguay (wohl die frühesten überhaupt), sondern gibt ebenso einen lebhaften Eindruck von den Strapazen des frühneuzeitlichen Söldnerdaseins. Bemerkenswert sind seine phonetischen Umschriften der lateinamerikanischen Indiosprachen, die selbst als wertvolle sprachhistorische Quelle anzusehen sind. Dies gilt nicht zuletzt für seinen bairischen Autograf, der zwischen Mundart und Kanzleisprache mäandert. Bis heute fehlt eine überlieferungsgeschichtliche Untersuchung von der Handschrift zum Druck ebenso wie eine kritische Edition. Dabei gilt es auch, die sprachlichen Veränderungen von der Handschrift zum Druck genauer in den Blick zu nehmen.
 

17.11.22 | Die Bedeutung katholischer Frauenkongregationen ...

Donnerstag, 17.11.2022, 19.30 Uhr
Vortrag von PD Dr. Johann Kirchinger, Universität Stuttgart - Abteilung Neuere Geschichte
Die Bedeutung katholischer Frauenkongregationen für die Modernisierung des ländlichen Raumes

Veranstaltungsort: Gäubodenmuseum

Frauenkongregationen gehören zu den prägenden Phänomenen des Katholizismus in der Moderne. Es handelt sich bei ihnen um eine Form gemeinsamen Lebens, das den Mitgliedern im Unterschied zu den kontemplativen Orden caritative und pädagogische Tätigkeiten ermöglicht. Frauenkongregationen wirkten emanzipativ, indem sie die Professionalisierung ihrer Tätigkeiten forcierten. Zugleich führte diese jedoch zur Feminisierung dieser Tätigkeiten, deren eine Folge eine niedrige Entlohnung war.

Mit zahlreichen Belegen aus Ostbayern und gerade den Raum um Straubing, u.a. Mallersdorf und Aiterhofen, führt der Referent diese Entwicklungen auf eine quantitative Expansion zurück, die vor dem Hintergrund einer vor allem zwischen 1850 und 1950 herrschenden starken kulturellen, ökonomischen und religiösen Kluft zwischen Stadt (als Einsatzort) und Land (als Rekrutierungsbasis) verständlich wird.
 

20.10.22 | Täter, Helfer, Trittbrettfahrer. NS-Belastete aus Niederbayern

Donnerstag, 20. Oktober 2022, 19.30 Uhr
Buchvorstellung und Vortrag mit Dr. Wolfgang Proske, Gerstetten, und Guido Scharrer, Straubing
Täter, Helfer, Trittbrettfahrer. NS-Belastete aus Niederbayern

Veranstaltungsort: Gäubodenmuseum

Seit 2010 gibt der Sozialwissenschaftler und Lehrer Dr. Wolfgang Proske, Gerstetten, die Buchreihe „Täter Helfer Trittbrettfahrer“ heraus. Ursprünglich 10-bändig konzipiert, ist im Frühjahr 2022 Bd. 13 erscheinen, der sich „NS-Belasteten aus Niederbayern widmet. Dieser enthält 26 Biographien von Personen, die aus Niederbayern strammten oder hier aktiv tätig waren, u.a. in Straubing, wie Eugen Hubrich (1895-1963; bearb. v. W. Proske), Hanns Oberlindober (1896-1949; bearb. v. D.-M. Krenn) sowie Dr. Theodor Viernstein (1878-1949; bearb. v. G. Scharrer).

Der Vorstellung der Buchreihe und ihrer Intention schließt sich ein Kurzreferat von Guido Scharrer über den in der JVA Straubing tätig gewesenen Arzt Dr. Viernstein an, gefolgt von Ausführungen von W. Proske über den Straubinger Heimatdichter; NS-Funktionär und Ratsherrn Eugen Hubrich.
 

01.10.22 | Natur und Kultur am Nachmittag – Rund ums Gstütt

Samstag, 1.10.2022, 14.00 Uhr
Führung durch Vereinsmitglied Andreas Schneider; Straubing
Natur und Kultur am Nachmittag – Rund ums Gstütt

Treffpunkt: Brunnen am Schlossplatz | Dauer ca. 2 Stunden

Woher kommt der Name „Gstütt”, was versteht man unter der Bezeichnung „Bschlacht”? Und was hat das Schicksal der Agnes Bernauer mit der Donau zu tun? Bei einem entspannten Herbstspaziergang rund um die Gstütt-Insel erzählt Andreas Schneider Interessantes und Wissenswertes aus der Stadtgeschichte. Neben teils unberührter Natur stehen Blicke „von außen” auf die alte Herzogsstadt, die historische Stadt der Türme.

20.09.22 | Auf den Spuren des Welterbes

Dienstag, 20.09.2022, 17.30 Uhr bis Sonnenuntergang (ca. 19.15 Uhr)
Führung durch Prof. Dr. Günther Moosbauer, Leiter des Gäubodenmuseums und der Stadtarchäologie
Auf den Spuren des Welterbes

Treffpunkt: Parkplatz | Spielplatz Römerpark Sorviodurum | Schlesische Straße (Höhe Hausnr. 33), 94315 Straubing
Unter dem Titel „Auf den Spuren des Welterbes“ erläutert Museumsleiter und Stadtarchäologe Prof. Dr. Günther Moosbauer die Bedeutung Straubings als Teil des UNESCO-Welterbes “Grenzen des römischen Reiches”.

Der bayerische Donaulimes ist der nördlichste Abschnitt dieser Flussgrenze, die von Eining bis zum Schwarzen Meer reicht. Seit Juli 2021 ist das westliche Segment des Donaulimes, das von Bayern bis in die Slowakei reicht, Teil des UNESCO-Welterbes “Grenzen des römischen Reiches”.

In Bayern sind insgesamt neun Stätten zwischen Eining und Passau Teilstätten des UNESCO-Welterbes. Die Überreste der militärischen Anlagen und Siedlungen am Donaulimes sind Zeugen der Geschichte. Sie können in insgesamt fünf „Römermuseen am bayerischen Donaulimes“ in Kelheim, Regensburg, Straubing, Künzing und in Passau besichtigt werden.

Die Führung beginnt am Römerpark (Treffpunkt Parkplatz | Spielplatz Römerpark | Schlesische Straße (Höhe Hausnr. 33) und führt nach St. Peter. Um die Zeit für den Weg vom Römerpark nach St. Peter kurz zu halten, ist empfohlen Fahrgemeinschaften zu bilden oder mit dem Fahrrad zu kommen.
 

28.06.22 | Jahreshauptversammlung

Dienstag, 28. Juni 2022, 19.00 Uhr

Vortragssaal Gäubodenmuseum, Fraunhoferstr. 23, 94315 Straubing

Nach Abschluss der Jahreshauptversammlung referiert in einem kurzen Vortrag
Kreisarchäologe Dr. Ludwig Husty (Lkr. Straubing-Bogen) über
Neues zur Urnenfelderzeit im Landkreis Straubing-Bogen

Die durch die hohe Bautätigkeit im Landkreis Straubing-Bogen notwendigen archäologischen Untersuchungen haben in den letzten zehn Jahren viele neue Fundplätze der Urnenfelderzeit erbracht. Die neu entdeckten Gräberfelder und Siedlungsplätze aus den Jahrhunderten vor und nach 1.000 v. Chr. lassen nunmehr das Bild der urnenfelderzeitlichen Besiedlung im Landkreis in einem neuen Blickwinkel erscheinen. Kreisarchäologe Dr. Ludwig Husty wird darüber in einem kurzen Vortrag im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung berichten.
 

07.07.22 | Führung Limes - Weltkulturerbe

Donnerstag, 7. Juli 2022, 18.00 bis ca. 20.00 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz | Spielplatz Römerpark Sorviodurum, Schlesische Straße (Höhe Hausnr. 33), 94315 Straubing

Auf den Spuren des Welterbes
Museumsleiter und Stadtarchäologe Prof. Dr. Günther Moosbauer erläutert die Bedeutung Straubings als Teil des UNESCO-Welterbes “Grenzen des römischen Reiches”.

Der bayerische Donaulimes ist der nördlichste Abschnitt dieser Flussgrenze, die von Eining bis zum Schwarzen Meer reicht. Seit Juli 2021 ist das westliche Segment des Donaulimes, das von Bayern bis in die Slowakei reicht, Teil des UNESCO-Welterbes “Grenzen des römischen Reiches”.

In Bayern sind insgesamt neun Stätten zwischen Eining und Passau Teilstätten des UNESCO-Welterbes. Die Überreste der militärischen Anlagen und Siedlungen am Donaulimes sind Zeugen der Geschichte. Sie können in insgesamt fünf „Römermuseen am bayerischen Donaulimes“ in Kelheim, Regensburg, Straubing, Künzing und in Passau besichtigt werden.

Beginnend am Römerpark endet die Führung im Bereich von St. Peter. Um die Zeit für den Weg vom Römerpark zu St. Peter überschaubar zu halten ist empfohlen Fahrgemeinschaften zu bilden oder mit dem Fahrrad zu kommen!

19.07.22 | Führung Dechanthof

Dienstag, 19. Juli 2022, 17.00 bis 18.30 Uhr / 18.30 bis 20.00 Uhr 

Treffpunkt: Dechanthof, In der Bürg 18, 94315 Straubing

In zwei Gruppen, je max. 20 Teilnehmer, führt Stadtarchivarin Dr. Dorit-Maria Krenn mit einem Vertreter der Stadt durch das Ensemble Dechanthof. Der Titel der Veranstaltung lautet:
Ensemble Arbeiterinnenheim

Wo lag die erste Herzogsburg in Straubing? Diese Frage trieb die Stadthistoriker immer wieder um. Bauforschungen bestätigten in den letzten Jahren die Vermutung, dass sie sich „in der Bürg“, genauer gesagt an der Stelle des sogenannten Dechanthofs, Sitz des Dekans des Chorherrenstiftes St. Jakob und St. Tiburtius, befunden haben könnte. 1922/1925 erwarb der Katholische Arbeiterinnen- und Dienstmädchenverein den Dechanthof und die südwestlich davon gelegenen, aus der frühen Neuzeit stammenden Wohngebäude und baute das Ensemble zum „Arbeiterinnenheim“ um. Hierbei entstand auch ein großer Theater- und Versammlungssaal, der von 1928 bis 1932 bereits als Kino genutzt wurde und von 1944 bis zur Schließung 1992 als „Burg-Lichtspiele“ bekannt war. Seit 2018 sind die Gebäude im Besitz des Kommunalunternehmens „Flächenentwicklung Straubing“.

Anmeldung an der Kasse des Gäubodenmuseums (Di-So 10-16 Uhr) oder über die Vorstandschaft des HV Straubing bis Montag, 18. Juli 2022 ist zwingend notwendig. (Fon 09421 / 94463211 od. E Mail vorstandschaft@hv-straubing.de).

Aufgrund der räumlichen wie baulichen Situation im Dechanthof können pro Führung max. 20 Personen teilnehmen!
 

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